
CHD Expert-Studie: Ohne Raucherräume geht der Gastroumsatz weiter zurück
2008-10-16 14:42:04Das internationale Marktforschungsunternehmen CHD Expert befragte zwischen Juni und Oktober 2008 weit über 5000 speiseorientierte Betriebe für ihre Studie "Angebot Raucherplätze und Bestand Zigarettenautomaten". Ergebnis ist, dass der Umsatz zurückgeht, wenn Gestronomiebetriebe auf Raucherräume verzichten.
Raucher sind nachwievor eine wichtige Zielgruppe für Gastronomen. 37 Prozent der Inhaber von speiseorientierten Betrieben bieten einen abgetrennten Raucherraum an.
"Selbst in Restaurants ist die Möglichkeit zu Rauchen immer noch nachgefragt - 41 Prozent der Chefköche servieren auch in abgetrennten Raucherräumen", erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. "In Gaststätten ist das Thema Rauchen noch wichtiger - fast die Hälfte der Betriebe können abgetrennte Raucherzimmer anbieten und so die Stammgäste halten."
Die Strukturanalyse der Speisegastronomie zeigt, dass viele Gäste weiterhin bei ihrem Lieblingskoch rauchen wollen. Lambracht weiter dazu: "Ist ein abgetrennter Raucherraum vorhanden, fällt der Umsatzrückgang infolge des Rauchverbot nicht ganz so stark aus. Gibt es dagegen keine Raucherzimmer, sind in diesen Gastrounternehmen erhebliche und zum Teil existenzbedrohende Rückgänge bei der Anzahl der Gäste und beim Konsum zu verzeichnen." Bei einer Befragung von Gastronomie-Betrieben in Niedersachsen und Baden-Württemberg im Frühjahr dieses Jahres von CHD Expert kam heraus, dass 58 Prozent der Betriebe Umsatzrückgänge verzeichneten. 42 Prozent davon sogar Rückgänge von über zehn Prozent.
Die Studie ist bei CHD Expert Deutschland (www.chd-expert.de, Tel. 04263 301 300) erhältlich.